The risk of transmission from a needlestick from a known Hepatitis B patient can be as high as 30%.

The Q Stat Safety Syringe can make a difference.

CE certification

ISO 13485 Certified

The 1ml, 3ml, 5ml and 10ml Q Stat retractable safety syringes all have CE certification and meet EU safety, health and environmental requirements.

Allgemeine Informationen über Nadelstichverletzungen

  • Alleine am heutigen Tag erleiden über 2100 Menschen die in der Gesundheitsbranche tätig sind eine Nadelstichverletzung. (NIOSH Study, 1999)
  • Es gibt 57 dokumentierte Fälle einer dadurch übertragenen HIV-Infektion.
  • Die Kosten die aus einer Nadelstichverletzung-Nachversorgung erwachsen betragen in den USA rund 3000 US-Dollar.
  • Die Folgebehandlungen kosten dem US-Gesundheitswesen 1,2 Milliarden US-Dollar.
  • Die jährlichen Behandlungskosten für daraus resultierende Erkrankungen betragen 1,8 Mrd. US-Dollar.
  • Insgesamt werden 3 Milliarden US-Dollar für Nadelstichverletzungen aufgewendet.
  • In Großbritannien stieg die Anzahl der gemeldeten Nadelstichverletzungen von 2002 bis 2005 um 49 Prozent an. (Die Zahlen beziehen sich auf einen in der Times erschienenen Artikel). Das sind gegenwärtig mehr als 100.000 pro Jahr.
  • Tausende Australier im Gesundheitswesen verletzten sich jedes Jahr mit Nadelspitzen und auch diese Zahlen sind steigend.

Ausblick auf die Globale Gesetzgebung

  • Die OSHA in den USA schreibt bereits vor, Sicherheitsspritzen zu verwenden.
  • Das US-Militär plant ebenfalls Vorgaben, die einen Schritt in Richtung Sicherheitsspritzen bedeuten.
  • Spanien arbeitet an einer Gesetzgebung, die Sicherheitsspritzen vorschreibt, und eine Implementierung in den nächsten 3 bis 5 Jahren vorsieht.
  • Die EU-Gesetzgebung bereitet sich auf massiven Protest der im Gesundheitswesen Tätigen vor, die sich durch Nadelstichverletzungen ernsthaft bedroht sehen, und sich fürchten mit Hepatitis A und B, HIV und AIDS, etc zu infizieren.
  • In Großbritannien begutachtet die nationale Gesundheitsbehörde alle am Markt befindlichen Sicherheits-Spritzen. Der bewusste Umgang mit dem Risiko der Nadelstichverletzungen begann bereits 2006.
  • Australien und Kanada überdenken ihre bisherige Politik und werden voraussichtlich den gesetzlich vorgeschriebenen Gebrauch von Sicherheitsspritzen in den nächsten 2 bis 3.

Nadelstichverletzung

Nadelstichverletzungen sind perkutane Stichverletzungen, die typischerweise durch Nadelspitzen verursacht werden, aber auch durch andere scharfe Instrumente oder Objekte. Hauptsächlich von solchen Verletzungen betroffen sind mit Nadeln hantierende Beschäftigte im Gesundheitswesen. Diese Unfälle sind sehr ernst zu nehmen, da dabei die Gefahr sich mit durch Blut übertragbaren Krankheiten zu infizieren groß ist (Hepatitis B Virus (HBV), Hepatitis C Virus (HCV), Human Immunodeficiency Virus (HIV)). Trotz der großen, teils lebensbedrohenden Gefahr wurde die nötige Aufmerksamkeit für Nadelstichverletzungen immer vernachlässigt. Nadelstichverletzungen sind nicht meldepflichtig, dadurch entsteht eine hohe Dunkelziffer. Im letzten Jahrzehnt jedoch hat sich das Bewusstsein verändert, und es werden jetzt Anstrengungen unternommen und Vorschriften erlassen um diese vermeidbaren Verletzungen endgültig der Vergangenheit angehören zu lassen.

Nadelstichverletzungen sind alltägliche Unfälle im Gesundheitswesen. Wenn Blut abgenommen, Medikamente intravenös oder intramuskulär verabreicht werden, kann bei Unachtsamkeit die Nadel abrutschen und den Behandelnden verletzen. Auch beim Nadeltausch oder beim Entsorgen in den Nadelbehälter herrscht akute Verletzungsgefahr. Im allgemeinen verursachen Nadelstiche nur kleine, wenig blutende Wunden, die Gefahr der viralen Infektion besteht aber trotzdem. Nadelstichverletzungen sind auch in anderen Berufssparten ein Thema, wie etwa in der Veterinärmedizin, in der Zahnbehandlung oder in diversen Versuchslaboren und wissenschaftlichen Untersuchungseinrichtungen.

Häufigkeit

Die Häufigkeit solcher Unfälle wird alleine in den USA auf etwa 800.000 Fälle im Jahr 1999 geschätzt. (Deutschland: 500.000) Weitere Schätzungen belaufen sich auf etwa 3,5 Millionen Personen, die davon weltweit und jährlich betroffen sind. Es wird vermutet, dass 50 Prozent der Nadelstichverletzungen gar nicht gemeldet werden, da sich die Verletzten nicht die Zeit nehmen, das Risiko herunterspielen, oder aus Angst vor Stigmatisierung oder beruflichen Konsequenzen. Nadelstichverletzungen treten nicht nur mit frisch kontaminierten Nadeln auf, sondern auch mit solchen, an denen das Blut bereits getrocknet ist. Während die Ansteckungsgefahr bei HIV und HCV nach einigen Stunden erlischt, bleibt HBV mehrere Wochen ansteckend. Nadelstichverletzungen sind auch ein ernstes Problem für Polizisten. Alleine in San Diego erlitten 30 Prozent der Polizisten Nadelstichverletzungen bei Perlustrierungen.

Risiko

Während Nadelstichverletzungen durchaus das Potential einer möglichen Übertragung von Bakterien, Protozoen, Viren und Brionen haben, so erscheint das Risiko einer möglichen Infektion mit Hepatitis B oder C oder HIV doch hervorstechend. Es gibt Schätzungen das sich als Konsequenz jährlich 66.000 Personen mit HBV, 16.000 mit HCV und 1000 mit HIV anstecken. Außerdem führt eine Nadelstichverletzung zu erhöhtem Stress und zu Angst. Nadelstichverletzungen sind kostspielig und schlagen in den USA mit etwa 3000 Dollar zu Buche. Eine einmalige Nadelstichverletzung birgt das Risiko einer 30-prozentigen Infektion mit HBV, einer 3-prozentigen mit HCV und einer 0,3-prozentigen mit HIV. Das sind bei tausend Nadelstichverletzungen 300 Personen die sich mit HBV anstecken, 30 mit HCV und 3 mit HIV.

Und obwohl die meisten Nadelstichverletzungen glimpflich ausgehen, und sich niemand dabei infiziert, bedeutet eine solche Verletzung für die betroffene Person doch ein nicht unerhebliches Maß an Stress und Angst.

Tatsächlich aber ist es ein deutliches Signal für das komplette Versagen jeglicher Prävention.

Prävention

Schritte zur Vermeidung von Nadelstichverletzungen könne auf verschiedenen Ebenen vorgenommen werden: die Reduktion oder komplette Eliminierung aller scharfen oder Spitzen Gegenstände; der Gebrauch von z.B. Sicherheitsspritzen; administrative Kontrolle durch Schulung, das zur Verfügungstellen von adäquaten Arbeitsmaterialien und der Kontrolle von Arbeitsabläufen. Schließlich können Instrumente (nicht Finger) für das Wechseln der Nadel oder des Skalpells verwendet werden. Und vermeiden Sie die Hand-zu-Hand Übergabe von scharfen Instrumenten. Das Einhalten von Vorschriften die das “Nicht Berühren” von Nadel bei Ihrer Verwendung und Entsorgung regeln, führen schon zu einer großen Verminderung des Risikos einer Verletzung.

In einigen Ländern wurde die Gesetzgebung bemüht um die im Gesundheitswesen Tätigen zu schützen. In den USA zum Beispiel wurden der „Needlestick Safety Act“ 2000 und der „Bloodborne Pathogens Standard“ im Jahre 2001 unterzeichnet. Diese Verordnungen schreiben Sicherheitsmaßnahmen im Gebrauch von scharfen Gegenständen und Spritzen vor.

Weiterführende Links

Preventing Needlestick Injuries in Health Care Settings National Institute for Occupational Safety and Health.

What Every Worker Should Know: How to Protect Yourself From Needlestick Injuries National Institute for Occupational Safety and Health.

Bloodborne Infectious Diseases Topic Page

International Healthcare Worker Safety Center University of Virginia.